29. Juli 2008

Die erste Woche an Bord von wunderloop

Vor etwas mehr als einer Woche bin ich bei wunderloop an Bord gegangen. Und ich muss sagen: Was für ein Start! Aber der Reihe nach. Ein kurzer Rundgang:

Brücke: Strategie und Navigation

Was mich an wunderloop begeistert ist das Business-Modell und die Tatsache, dass das Unternehmen bereits hart am Wind und mit rasanter Geschwindigkeit voran segelt. Drei Jahre hintereinander hat wunderloop, haben wir, unsere Umsätze verdreifacht. Die Gewässer zeigen sich optimal für uns:

Die Werbebranche verändert sich enorm, das Internet gewinnt stetig an Bedeutung und ist sehr fragmentiert. Jeder Nutzer Surfer (wenn schon Metapher, dann auch konsequent) nutzt im Durchschnitt immer mehr Seiten und nicht mehr nur eine handvoll Portale.

Genau für diese See ist wunderloop gebaut und mittendrin. Wir haben die exakt passende Technik, berücksichtigen soziodemographische Daten und die Interessen der Nutzer. Parallel dazu wird es für Mediaplanung selbstverständlich werden, Targeting einzubeziehen. In Europa sind wir damit bereits Markführer - wir haben Büros in Luxemburg, Hamburg, Berlin, Mailand, Paris, London, Madrid, Amsterdam und ab September auch in Stockholm.

Oberdeck: Mannschaftsappell

So gut wie es bei wunderloop läuft, kann man es sich schon denken: Es gibt hier ein großartiges Team von etwa 50 Leuten in Hamburg und 20 in den weiteren Büros. Was mir den Start hier besonders leicht macht und mich riesig freut ist, dass ich noch nie in einem Unternehmen angeheuert habe in dem ich so viele alte Bekannte aus früheren Anstellungen wiedergetroffen habe. Mit vielen habe ich sogar schon in zwei Unternehmen gewirkt - die Branche scheint mittlerweile einfach eine Riesen-Community zu sein. Andersherum gehören alle Unternehmen für die ich bislang gearbeitet habe zu den Key-Accounts von wunderloop. Auch hier sieht man sich also wieder. Das macht die Arbeit einfach sehr angenehm.

Beiboote und Ausguck

Es gibt eine Sache, die für mich bei AOL sehr neu gewesen ist: Die Arbeit als Länderchef in einem internationalen Konzern. Ich weiß, wie es sich in den einzelnen Ländern anfühlt, wenn es eine zentrale Steuerung gibt. Ich weiß, welche Hindernisse, Hürden, aber auch Stärken es gibt. Ich bin für diese Erfahrung sehr dankbar, denn nun vertauschen sich die Rollen für mich als Europachef und einem Unternehmen mit Sitz in verschiedenen Ländern.

Sonnendeck

Wenn rund ums Geschäft Alles so gut aussieht, ist es natürlich besonders toll, wenn der Rest auch noch passt. Und wie! Wir hatten in der vergangenen Woche eine kleine Feier und ich muss sagen, auch hier ein super Team. Die Mannschaft ist im Schnitt recht jung und kann feiern. Zunächst waren wir bei Käpt’n Prüsse und um Mitternacht ging es weiter ins East. Auch unser Büro ist einfach schön: Dachterasse im fünften Stock, Sicht über Hamburg und die Alster 1 Gehminute entfernt. So nah, dass ich bei gutem Wetter gerne mal ein Meeting an den Bootssteg verlege.

Privatraum

Abschließend kann ich noch sagen, wie gut die letzten Wochen Auszeit getan haben. Ich habe mir ein Kajak gekauft und bin über die Alster geschippert, war viel auf Sylt, dort haben wir auch die Taufe von meinem Sohn Henri gefeiert. Der läuft mittlerweile und ich habe viel mit ihm unternommen. Jetzt brenne ich wieder richtig auf den Job und vor allem genau auf diesen. Wir werden noch viel mehr Fahrt mit wunderloop aufnehmen und ich sehe einen tollen Törn voraus mit allem, was es braucht: Spaß, Abenteuer, Erfolg, neue Gewässer, Neuland, Sturm, Sonne…